Anfang März finden in München Wahlen statt. Kein Wunder also, dass der Stimmenfang schon längt begonnen hat und beinahe jedes Thema für die Eigenparteiwerbung ausgelutscht wird.
Dabei wird auch von dem Übergriff zweier Jugendlicher (einem Griechen und einem Türken) auf einen 76jährigen Pensionisten in einer U-Bahnstation nicht halt gemacht. Die zwei coolen Jungs hatten den Rentner zu Boden geworfen und ihn mit Fußtritten, unter Anderem in den Kopf, schwer verletzt.
Nun hat die CSU ein Wahlplakat gestaltet, welches eben diese Szene zeigt, überschriftet mit dem Slogan „Keine Nachsicht mit Gewalttätern“ und wird von den anderen Parteien aufs Schärfste kritisiert.
Ich kann dazu nur sagen, richtig so! Auch im verschlafenen Linz habe ich schon so manche Szenen gesehen bzw. aus erster und zweiter Hand davon erfahren. Da gibt es (meist ausländische) Jugendliche die beispielsweise andere Leute daran hindern in die Straßenbahn einzusteigen, diese mit einem Messer daran hindern. Will man aus vollen Straßenbahnen aussteigen, steht nicht direkt an der Tür und tut Kund, dass man doch bitte hinaus möchte, weichen die Jugendlichen nicht aus und machen Platz oder beschimpfen einen wüst.
Natürlich muss die Prävention schon früher beginnen, aber bei jenen, bei denen diese nicht funktioniert muss einfach hart durchgegriffen werden. Sind die Gewalttäter keine Österreicher – zurück ins Heimatland, da sollen sie schlagen wen oder was sie wollen. Für alle Inländer kann man hier ruhig in Präventionshaft stecken, freilich sollte diese abschreckend sein, also müssten vorher Fernseher und Playstation aus den Zellen entfernt werden und der Zugang zu diversen „Freizeiträumen“ minimiert. Sonst kommt noch jemand auf den Gedanken im Gefängnis könne man es sich ja eh gut gehen lassen.
Abgesehen von diesen Extremen hat der gute Ton generell abgenommen. Gebrechlichen Personen werden Sitzplätze nicht nur nicht angeboten sondern sogar auf Aufforderung verwehrt. Schüler drehen sich mit ihren Schulranzen nach Lust und Laune in alle Himmelsrichtungen ohne darauf zu achten, dass diese ihre Schulrucksäcke dabei den Anderen Fahrgästen in den Rücken schlagen.
Abgelegt unter : Gesellschaft und Öffentlichkeit | Mit Tag(s) versehen: CSU, Gewalt, München, Wahl